Martina Schiebel, Dr. disc. pol.

 

Aktuelles

Das Team

Team

[von links nach rechts]
Yvonne Robel, wissensch. Mitarbeiterin
Dirk Albrecht, studentische Hilfskraft
Jenny Hestermann, studentische Hilfskraft seit 01/2009
Martina Schiebel, Projektleitung

Ehemalige
Meike Haunschild, studentische Hilfskraft 04/2008–12/2008


Feindkonstruktionen im Kalten Krieg

Interdisziplinäre Perspektiven auf eine brisante zeithistorische Phase
Vom 25. bis 27. Februar 2010 findet im Gästehaus der Universität Bremen
(Am Teerhof)
– organisiert von Yvonne Robel und Martina Schiebel –
die Internationale Konferenz:

„Feindkonstruktionen im Kalten Krieg. Interdisziplinäre Perspektiven auf eine brisante zeithistorische Phase./ Enemy Images in the Cold War. Interdisciplinary perspectives on an explosive phase of contemporary history”
statt.


Flyer-Download Feindkonstruktionen im Kalten KriegSchon bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzten Spannungen der vormaligen Alliierten ein, die zunehmend brisanter wurden und in der Ost-West-Blockkonfrontation des Warschauer Paktes und der NATO verbunden mit einem weltweiten Wettrüsten gipfelten. Die System- und weltanschaulichen Gegensätze der westlichen, kapitalistisch orientierten und der östlichen, kommunistisch orientierten Welt, erhöhten nicht nur die Kriegsgefahr und wirkten sich auf die Außenpolitiken und bilateralen Beziehungen der Staaten aus. Vielmehr hatten sie auch Konsequenzen für die jeweiligen Lebensbedingungen der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für deren Möglichkeiten und Grenzen politischen Handelns. Insbesondere beeinflusste die Konstruktion von Staatsfeinden, die auf den distinkten, wechselseitig aufeinander bezogenen Feindbildern des Kalten Krieges basierte, die politische Kultur jener Zeit.

Soon after the Second World War, tensions between the former allies became increasingly explosive, culminating in the well-known confrontation of the Warsaw Pact and NATO and their world-wide arms race. The ideological contrasts of the communist world in the east and the capitalist world in the west had a fundamental impact on foreign affairs and increased the danger of a new world-wide war. Much less is known about the political impact this foreign policy had on the living conditions of citizens throughout the world, especially with regard to their political activities. This is why this conference focuses on the creation of “public enemies” and its influence on the political culture of the Cold War. These concepts of the enemy resulted directly from the political, social and ideological demarcations that the Cold War created.



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